Hobby-Handwerken liegt in Deutschland zweifelsohne im Trend. Wo früher noch teure Handwerker gerufen wurden, wird sich nun selbst daran versucht. Dabei ist es egal, ob es um den Innenausbau des Dachbodens, dem Anschluss der neuen Waschmaschine, oder Montage einer Toilettenschüssel geht. Doch wo im wahrsten Sinne des Wortes gehobelt wird, fallen auch Späne.

So schön das neue Hobby auch sein mag. Hierbei können bei der kleinsten Unachtsamkeit und auch bei dem kleinsten Materialmangel, schwerwiegende Gefahren auftreten, die unter Umständen zu dauerhaften, körperlichen Schäden führen. Um diese Gefahren zu vermeiden und das Risiko so gut wie möglich zu minimieren, müssen einige, grundlegende Dinge zwingend beachtet werden.

Das Arbeitsumfeld

Überschätzung der eigenen Fähigkeiten

Eine Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, kann gefährlich werden, da Situationen und Gefahren auftreten können, mit denen Sie noch keine Erfahrung haben. In diesen Fällen ist es immer sicherer, einen Fachmann vor Ort zu haben, denn die eigene Sicherheit hat immer Vorrang.

Strom und Wasser – Nicht zu unterschätzende Gefahr

Haben Sie sich entschlossen, Elektroarbeiten durchzuführen, ist es lebenswichtig, alle Sicherungen im Stromkasten zu betätigen und den gesamten Strom auszuschalten. Bei Arbeiten in Ihnen unbekannten Räumen, sollte der gesamte Stromkreislauf während der Arbeiten unterbrochen werden, da Sie nicht einschätzen können, wo dieser Strom herkommt.

Möchten Sie eine Toilette (siehe: http://www.tutova.de/toilettenschuessel-montieren-so-gelingt-die-befestigung-des-klosetts/) oder andere Dinge montieren, die an einem Festwasseranschluss angebracht werden müssen, so ist es ratsam, den Haupthahn während der Arbeiten auszuschalten. So wird verhindert, dass durch Unachtsamkeit Wasser austritt und im schlimmsten Fall die eigene Einrichtung und möglicherweise die, der Nachbarn zerstört.

Bildquelle: colourbox.com

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Häufige Unfallursache – Mangelhaftes Werkzeug

Gerade in Zeiten der Onlineshops, hoffen viele Hobby-Handwerker auf günstige Schnäppchen. Bohrmaschinen und Stichsägen für teilweise unter 20 Euro, 40-Teilige Schraubendrehersortimente für 10 Euro gehören zu den beliebtesten Artikeln, die gekauft werden. Genau hier liegt sprichwörtlich der Hund begraben.  Viele der Geräte besitzen Firmennamen, die unsereins noch nie zuvor gehört hat und auch die Bedienungsanleitung ist, ohne Fremdsprachenkorrespondent zu sein, nicht zu entziffern.

Hier sollte man sich selbst einmal fragen. Kann es überhaupt wirtschaftlich möglich sein, ein sicheres und qualitatives Werkzeug zu verkaufen, dass mitunter einen Bruchteil dessen kostet, was für bewährte Markengeräte aufgerufen wird? Natürlich ist dies nicht möglich. Viele der Geräte kommen aus Asien und werden mit dem Schiff in die Niederlande verfrachtet und von dort aus auf den deutschen Markt geschwemmt. Eine Vielzahl der Geräte besitzt keinerlei Kennzeichen, wie der CE-Kennzeichnung oder des Siegels vom TÜV-Süd.

Gerade auf diese Siegel sollten Sie  unbedingt achten, denn diese besagen, dass das Gerät den europäischen Normen entspricht und auch einem Test unterworfen wurde. Die Gefahren bei den sogenannten Billigheimern aus Fernost, können groß sein. Billige Elektrowerkzeuge, die in Flammen standen, Stichsägenblätter, die während der Arbeit abgebrochen sind und auch Schraubendreher, die unter Belastung eine Gefahr für Leib und Leben darstellten.

Bildquelle: colourbox.com

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Um qualitativ hochwertige Arbeit verrichten zu können, sollte also auf ein hochwertiges, sicheres Produkt gesetzt werden, dass Ihnen selbst in mehreren Jahren noch treue Dienst leistet. Mehrfach bewährte Markengeräte wie Milwaukee, Bosch, Makita oder Hilti, sind ihren Preis und vor allem Ihre Gesundheit wert.

Weitere Tipps zur Unfallverhütung – auch bei Kindern, habe ich in diesem Blog entdecken können.