Sowohl bei der Anschaffung, wie auch in der Zeit danach gibt es einen großen Unterschied zwischen einem Wasserbett und einem herkömmlichen Bett mit einer Matratze. Während bei der Matratze lediglich Anschaffungskosten anfallen, muss bei einem Wasserbett auch mit laufenden Kosten kalkuliert werden. Daher sollte im Vorfeld überlegt und gegebenenfalls kalkuliert werden, ob eine solche Anschaffung sinnvoll ist.

Kosten eines Wasserbettes

Entsprechend des großen Preisunterschiedes, den die Wasserbetten haben, fällt auch die Qualität sehr unterschiedlich aus. Daher sollte man sich vor dem Kauf über die Kundenmeinungen und eventuellen Testergebnisse informieren. In der oberen Preiskategorie kann mit einem weiteren Service gerechnet werden, der sich durch eine regelmäßige Wartung auszeichnet. Auch der Aufbau kann in diesem Preis bereits enthalten sein, wodurch keinerlei Arbeit für die neuen Besitzer entsteht.   Sollte ein späterer Weiterverkauf nicht ausgeschlossen sein, kann dies mit Wasserbetten von bekannten Markenherstellern zu einem ordentlichen Preis erfolgen. Dabei muss mit Anschaffungskosten ab dreitausend Euro gerechnet werden. Bei einem Budget von zweitausend Euro ist dem öfteren zu beobachten, dass es sich um eine minderwertige Qualität handelt.

Dies ist allerdings nicht immer der Fall. Von Wasserbetten mit einem Preis von unter tausend Euro sollte man die Finger lassen, wenn das Bett regelmäßig genutzt wird. Die Qualität ist nicht ausreichend, um der Belastung auf Dauer Stand zu halten. Das Material ist oftmals relativ dünn, wodurch es schneller zu kleinen Löchern kommen kann. Beim Kauf sollte generell ein Vergleich der unterschiedlichen Marken, aber auch der Händler vorgenommen werden. Das Internet zeigt hierbei großes Sparpotenzial, da die Modelle bis zu 50 Prozent günstiger angeboten werden, als im klassischen Einzelhandel. Zu beobachten ist, dass eine große Matratze günstiger ist als zwei Kammern. Passende Auflagen und Bettlaken, damit es zu keinen Beschädigungen des Materials kommt, sind eine einmalige Anschaffung.

Laufende Kostendeckung beim Wasserbett

Entsprechend der Wassermenge, die in der Matratze Platz findet, ist eine Risikoschadensversicherung bei der Inbetriebnahme abzuschließen. Diese werden für nur wenige Euro angeboten. Wasserbetten brauchen Pflege. Die speziellen Sprays müssen hin und wieder nachgekauft werden. Dies sind ein Reinigungsspray und ein Conditioner. Da das Wasserbett über eine integrierte Heizung verfügt, sollten die zusätzlichen Stromkosten nicht unterschätzt werden. Dies kann bis zu 20 Euro Monat für Monat ausmachen. Wer die Matratze nur zur Schlafenszeit heizt, kann eine deutliche Einsparung vornehmen. Wer ein warmes Bett hat, muss dafür den Raum nicht heizen.

Durch das Auflegen der Oberdecke und entsprechenden Auflagen kann das Bett vor dem Auskühlen bewahrt werden, wodurch die Heizung weniger arbeiten muss. Ob Schäden an der Heizung oder der Folie, Reparaturkosten können ebenfalls von Zeit zu Zeit entstehen, sollten wie auch die anderen Ausgaben bereits bei der Anschaffung berücksichtigt werden. In der Garantiezeit oder durch einen zusätzlichen Pauschalbetrag können diese Leistungen kostenlos erfolgen. Bei entsprechender Pflege können sie eine Lebensdauer von bis zu 25 Jahren aufweisen.