Selbstständig-machen mit einem Onlineshop – davon träumen viele. Dank einfacher technischer Lösungen ist es auch für Menschen ohne Programmierkenntnisse umsetzbar. Doch der Erfolg kommt natürlich nicht von allein.

Onlineshop eröffnen

Geschäftsidee und Namensfindung

Etwas im Onlineshop verkaufen? Die Nachfrage muss stimmen und die Marge sollte sich lohnen. Der Versand der Ware sollte unkompliziert möglich sein. Je sperriger und zerbrechlicher ein Produkt ist, umso häufiger kann es zu Schäden beim Versand kommen.

Als Händler kann Ware eingekauft und für einen höheren Preis wiederverkauft werden. Es können eigene Produkte hergestellt und veräußert oder von anderen Unternehmen hergestellte Produkte gebrandet werden. Einige Shops leiten über die Kaufoption zu größeren Shops weiter und verdienen durch Provisionen. Dropshipping ist ebenfalls sehr verbreitet. Hier wird die Ware erst nach dem Kauf beim Großhändler geordert und von diesem direkt zum Kunden geschickt. Digitale Produkte wie E-Books und Druckdateien lassen sich nach Bezahlung sogar per Mail und Download an den Käufer übergeben.

Eine große Herausforderung ist für viele Gründer auch die Namensfindung. Der Name sollte zum Warenangebote passen, aber nicht zu eng eingrenzen, damit das Sortiment bei Bedarf problemlos erweitert werden kann, ohne dass der Name später unpassend wirkt. Selbstverständlich dürfen dabei keine Markenrechte verletzt werden.

Ein Firmennamen-generator kann bei der Suche helfen. Möglich sind generische Namen, die das Produkt beschreiben. Genauso kann aber auch auf Markenbildung gesetzt werden, bei der der Name auf den ersten Blick nicht immer einen Zusammenhang zum Produkt erkennen lässt.

Onlineshop erstellen – Technik

Um einen Onlineshop zu erstellen gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Viele Webbaukästen bieten zusätzliche Shoplösungen an. Genauso lassen sich WordPress-Seiten wie diese hier mit sogenannten Plug-ins zu einem Shop erweitern. Gerade Anfänger fahren aber mit einer kompletten Shoplösung sehr gut.

Einer dieser Anbieter ist Shopify. Hier lässt sich mit wenigen Klicks ein eigener Onlineshop eröffnen. Mit Themes kann jeder seinen eigenen Shop indivisualisieren. Und auch wenn eine fertige Shop-Software nicht die Gestaltungsfreiheit bietet wie ein selbst programmierter Shop, so fallen damit aber auch viele technischen Fallstricke weg und es ist zugleich ein Support erreichbar.

Solch ein „gemieteter“ Shop ist kostenpflichtig. Die Preisgestaltung variiert von Anbieter zu Anbieter. Neben monatlichen Gebühren kann auch eine Umsatzprovision fällig werden. Außerdem gibt es neben einigen kostenlosen Features meist auch ein paar kostenpflichtige Tools, die optional dazu gebucht werden können.

Onlineshop bekannt machen – Marketing

Der beste Onlineshop bringt nichts, wenn ihn niemand kennt. „Wer nicht wirbt, der stirbt“ sagte schon Henry Ford. Und tatsächlich gibt es viele Onlineshops, mit denen kein Cent verdient wird. Der Erfolg eines Onlineshops steht und fällt mit dem Marketing.

Google

Google ist nach wie vor die Suchmaschine Nr. 1. Wer es schafft, mit einem häufig gesuchten Begriff in vorderen Suchergebnissen zu erscheinen, bekommt stetig Besucher auf seinen Shop. Dafür ist aber eine gute On- und Offpageoptimierung nötig.

Google AdWords sind die oberen Werbeanzeigen, die noch über den Suchergebnissen angezeigt werden. Um dorthin zu gelangen muss eine Adwords-Kampagne gestartet werden, die selbstverständlich auch etwas kostet.

Facebook

Auf dem sozialen Netzwerk Facebook tummeln sich derzeit über 2 Milliarden Nutzer. Hier ist es möglich, sich eine Community aufzubauen und das sogar schon bevor der Shop überhaupt steht.

Da Facebook aber immer wieder Algorithmus für die Sichtbarkeit von Seiten- und Gruppenbeiträgen ändert, ist es nicht ganz ungefährlich, sich ausschließlich auf dieses Netzwerk zu beschränken.

Auch bei Facebook lassen sich Werbeanzeigen erstellen.

Pinterest

Pinterest ist vor allem für Produkte interessant, die sich visuell ansprechend darstellen lassen. Es ist eine riesige Bildersammlung. Jeder Nutzer kann beliebige Pinnwände anlegen und seine Ideen dort festpinnen. Von dort aus können weitere Nutzer den Pin weiter pinnen.

Die im Bild hinterlegte Webadresse wird dabei immer mitgepinnt und bei einem Klick auf das Bild wird der Betrachter auf den Shop weitergeleitet. Hier lassen sich mit etwas Vorarbeit sehr viele Besucher auf den eigenen Shop leiten.