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Was ist bei einem Frettchen als Haustier zu beachten?

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Bereits vor der Anschaffung eines Haustieres sollte man sich über deren Charaktereigenschaften informieren. So benötigt ein Frettchen Freiheit, welches nicht in jeder Wohnung ermöglicht werden kann. Daher ist es besonders wichtig, dass die Haltung eines Frettchens berücksichtigt wird und eventuelle Veränderungen in den eigenen vier Wänden vorgenommen werden. So sollte die Liste der einmalig und mehrmals benötigten Dinge keinesfalls unterschätzt werden. So sind eine Gehegedraht, Holz, Fliesen oder PVC, Schlafhaus, Katzentoilette, Hängematte oder andere Tücher, Katzenspielzeug, Katzenbaum und Fressen, wie auch Fressnäpfe für die Haltung notwendig.

Haltung des Frettchens

Frettchen haben eine ungefähre Lebensdauer von bis zu zehn Jahren. Da sich die Tiere unwohl fühlen und schnell erkranken, wenn sie einsam sind, sollten diese niemals alleine, sondern mindestens zu zweit gehalten werden. Welpen aus unterschiedlichen Würfen sind sehr kontaktfreudig und vertragen sich in der Regel sehr gut, was bei einer Zusammenführung von erwachsenen Tieren nicht unbedingt behauptet werden kann. Ebenso wichtig ist, dass man sich vor der Anschaffung bewusst darüber ist, dass der Eigengeruch der Tiere sehr extrem sein kann und eine Reinigung des Geheges nicht ausreichend ist. Die Lebensfreude dieser kleinen Mitbewohner erfordern Kraft, da sie nicht aufzuhalten sind. Die Größe des Käfigs darf pro Tier 1,25 x 0,7 x 0,7 Meter nicht unterschreiten und muss in der Regel selbst gebastelt werden. Mit einfachen Materialien und ein wenig handwerklichem Geschick kann dadurch viel Geld gespart werden. Der Boden der Konstruktion sollte dabei leicht zu reinigen sein. Neben einer Schlafmöglichkeit ist eine Katzentoilette mit Katzenstreu und Versteckmöglichkeiten aus Tüchern und in Form von kleinen Höhlen wichtig. Ebenso wichtig wie die Einrichtung ist die Qualität und Stabilität des Käfigs, da die Tiere in alle Richtungen nach Schlupflöchern suchen. Beim regelmäßigen Freigang kann mit Kratzbäumen und Spielzeug für Unterhaltung gesorgt werden. Die quirligen Mitbewohner graben mit Vorliebe Topfpflanzen aus, weshalb Vorsicht geboten ist.

Das richtige Futter für die Frettchen

Anstelle von speziellen Frettchenfutter, bietet sich ebenfalls Katzenfutter an. Bei der Auswahl ist jedoch auf die Zutatenliste zu achten, da Fleisch den ersten Rang einnehmen sollte. Des Weiteren ist nachzulesen, dass kein Salz und Zucker enthalten ist. Fleisch darf nur in gekochtem Zustand gegeben werden. Während Trockenfutter als Zwischenmahlzeit angesehen werden kann, darf Nassfutter oder frisches Futter nur zweimal täglich gegeben werden. Vitamine, pflanzliche Öle und Biotin sollten im gegebenen Futter enthalten sein. Obst und Gemüse darf ebenfalls auf die Lebensmittelliste gesetzt werden.

Umgang mit Frettchen

Auch wenn die Tiere einen zahmen Eindruck hinterlassen, sollte nie vergessen werden, dass es sich um Verwandte des Marders handelt und somit einem Raubtier ähneln. So kann es jederzeit zu einem Biss kommen, vor allem, wenn es den Tieren zu viel wird. Des Weiteren werden Frettchen nicht 100prozentig stubenrein. Vor der Anschaffung sollte kalkuliert werden, ob die finanziellen Mittel ausreichen, um regelmäßig Futter zu kaufen. Auch regelmäßige Impfungen und Tierarztrechnungen aus anderen Gründen strapazieren den Geldbeutel.

Hinweise zur Haltung und zum Zusammenleben mit einem Frettchen

Wenn Junge unerwünscht sind und dennoch ein Pärchen gehalten werden soll, ist es notwendig, dass das Männchen frühzeitig kastriert wird. Die Erfahrungen zeigen, dass das Zusammenleben gleichgeschlechtlicher Tiere harmonischer ist. Sie können besser miteinander spielen. Da es problemlos möglich ist, dass die Tiere an der Leine laufen, kann ihnen im Sommer im Garten zusätzlicher Auslauf gegeben werden oder sogar ein Spaziergang unternommen werden.

 

 

Über Manuela

Mutter, Tierheimtierpflegerin, Hobbygärtnerin und leidenschaftliche Bloggerin u.a. auf www.meinhund24.de

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