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Was kann man gegen Ohrenschmerzen machen?

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Es ist immer sehr unangenehm, wenn man Schmerzen hat. Tut jedoch das Ohr weh, ist das doppelt unangenehm. Ohrenschmerzen sind allerdings immer nur ein Symptom. Erst einmal muss  die Ursache erkundet werden. Leichte Ohrenschmerzen lassen sich oft gut selbst behandeln, doch sollte vorher immer ärztlicher Rat eingeholt werden.

Ursachen der Ohrenschmerzen

Bei Kleinkindern sind es oft Fremdkörper (kleines Spielzeug oder Essenskrümel), die beim Spielen ins Ohr gesteckt werden. Aber auch Viren, Pilze oder Bakterien, die man sich in den öffentlichen Schwimmbädern einfangen kann, sind manchmal Auslöser. Oder es ist die tägliche Reinigung der Ohren mit Wattestäbchen, die den Gehörgang empfindlich machen, reizen und ein Ekzem verursachen können. Auch Allergien sind bekannt, die vom Haarspray oder Rasierschaum ausgelöst werden. Die Ursachen sind vielfältig und die sehr schmerzhaften Entzündungen mehr als unangenehm. Zum Abklären sollte jedoch immer der Ohrenarzt hinzugezogen werden, denn es kann ja auch eine langwierige Mittelohrentzündung oder ein schwer zu heilender Katarrh sein.

Behandlung der Ohrschmerzen

Es gibt viele Arten der Hilfe. Ob man es mit Großmutters Hausmitteln, der Homöopathie oder Schulmedizin probiert, ist sicher Ermessenssache.

Eine Aromatherapie oder auch Massagen des Ohres mit ätherischen Ölen sind bei leichten Schmerzen angenehm und hilfreich. Auch Globulis oder die richtigen Schüsslersalze vom Heilpraktiker verordnet, sind oft wirksam.

Bewährte Hausmittel wie ein Kartoffel- oder Zwiebelwickel kann man als Ersthilfe selber anfertigen. Mit Petersiliensaft können Sie ebenfalls Erfolg erzielen. Sie gewinnen ihn, indem Sie die Petersilie kleinhäckseln und in ein Baumwolltuch geben. Alles wir nun eine halbe Stunden auf das entzündete Ohr gelegt. Wärme und die Rotlichtlampe tun manchmal gut. Allerdings hilft Wärme nicht in jedem Fall. Ist das Ohr sehr entzündet und empfindlich kann man es einmal mit Kaltwickel probieren. Ebenso kann auch salzhaltiger Wasserdampf helfen oder man setzt die althergebrachten Nasentropfen zum Abschwellen der Schleimhäute ein.

Ein Gang zum Ohrenarzt ist immer angebracht, wenn der unangenehme Schmerz und die Entzündung nicht verschwinden. Verschreibungspflichtige Kortisonsalben sind sicher gut, doch auch mit Naturheilmitteln wird die Immunabwehr gestärkt. Es gibt Ohrenärzte, die nicht nur die Schulmedizin favorisieren. Eine Kombination aus Homöopathie und traditioneller Medizin ist optimal, denn die Ursachen für Ohrenschmerzen können auch im Kiefer, der Schilddrüse oder anderen Körperteilen begründet sein.

Es gibt allerdings auch noch eine etwas harmlosere Form der Ohrenschmerzen. Das ist so ein Druckgefühl im Ohr. Dieses entsteht beim Fliegen oder im Hochgebirge und wird als sehr unangenehm empfunden. Behandeln kann man es gut mit einem Kaugummi. Durch den Schluckreflex verschwindet das dumpfe Gefühl schnell und die Ohren sind wieder frei.

Über Manuela

Mutter, Tierheimtierpflegerin, Hobbygärtnerin und leidenschaftliche Bloggerin u.a. auf www.meinhund24.de

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