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Wie kann man Erdbeeren vor Schnecken schützen?

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Um die eigenen Erdbeeren auch später Essen oder verarbeiten zu können, sollten die roten Beeren im Auge behalten werden. Da dies jedoch nicht umsetzbar ist, muss nach anderen Möglichkeiten gesucht werden, wie sie erfolgreich von Schnecken geschützt werden können. Sollte man jedoch die Schnecken fernhalten und dabei am Leben lassen, wird der Schutz der Beeren besonders schwer.

Schutz der Erdbeeren vor Schnecken

Bereits die englische Bezeichnung gibt eine Möglichkeit an, wie die roten Beeren am Besten von Schnecken geschützt werden können. Um die ungebetenen Besucher von dem Beet fern zu halten ist es wichtig, dass mit den Vorkehrungen bereits begonnen, solange die sich die Pflanzen noch in der Erde befinden. Zuerst einmal ist es notwendig, dass das Beet von sämtlichen Blättern und Stöcken befreit wird. Es ist zudem von Vorteil, wenn die Erdoberfläche des Beetes, vor allem um die Pflanzen herum eben ist. Um nun der englischen Bezeichnung zu folgen, wird nun um die Pflanzen herum oder vorzugsweise im gesamten Beet eine Strohschicht mit einer Dicke von einem Zentimeter gemacht.

Das Stroh hat mehrere Vorteile, die sich je nach Wachstumsstadium der Erdbeeren deutlicher zeigen. Durch die Strohschicht werden die Erdbeeren nicht Schnecken befallen und haben des Weiteren keinen direkten Kontakt zur Erdoberfläche und somit vor Schimmel weitestgehend sicher. Da sie weich liegen bekommen ebenso keine oder nur geringfügige Druckstellen. Schnecken sind nicht oder nur sehr bedingt in der Lage sich auf Stroh fortzubewegen, da dieses die Schnecken austrocknet.

 

Weitere Feinde der Erdbeeren

 

Es nicht bei weitem nicht nur Menschen und Schnecken, die es auf die süßen roten Beeren abgesehen haben, die in unterschiedlichen Größen angeboten werden. Es sind sehr unterschiedliche Gartenbewohner, die den Weg bis zur Erdbeere auf sich nehmen. Von der Strohunterlage lassen sich allerdings nur Schnecken abhalten, weshalb die Erdbeeren nur bedingt sicher von Fraß sind. Da man die Beeren selbst essen möchte, wenn diese reif sind, sollte zur Bekämpfung beziehungsweise zum Fernhalten der Gartenbewohner auf natürliche Mittel setzen. Als universelles Mittel hat sich vor allem Wehrmutjauche herausgestellt, dass selbst hergestellt werden kann und nicht nur in der Lage ist, Schnecken vom Beet fernzuhalten. Für die Herstellung sind 500 Gramm Wehrmutblätter zu zerkleinern und in ein großes Gefäß mit Fassungsvermögen von mindestens 15 Litern zu geben.

Entscheidend dabei ist, dass das Gefäß nach Wahl nicht aus Metall, sondern einem anderen Material  gefertigt ist. In den Behälter werden nun zehn Liter sauberes Wasser beispielsweise Regenwasser hinzugegeben. Für den Prozess braucht der Behälter eine sonnigen Platz, sollte jedoch nicht mit einem Deckel, sondern lediglich mit einem Gitter bedeckt werden, damit keine Tiere hineinfallen können, aber der Luftaustausch gewährleistet ist. Die Mischung sollte täglich umgerührt werden. Fertig ist die Mischung erst, wenn diese nicht mehr schäumt, was je nach Sonnenintensität auch bis zu 14 Tage dauern kann.

Über Manuela

Mutter, Tierheimtierpflegerin, Hobbygärtnerin und leidenschaftliche Bloggerin u.a. auf www.meinhund24.de

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