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Wie wird richtig gekegelt?

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Was die Menschen bereits vor Jahrzehnten gefallen hat, begeistert auch heute noch die Gesellschaft – das Kegeln. Kegeln darf dabei allerdings nicht mit Bowling verwechselt werden, was sich zunehmend mehr in Deutschland verbreitet. Kegeln bietet sich als Zeitvertreib in einer geselligen Runde an. Dabei kann man gegeneinander antreten, egal ob als Einzelpersonen oder als Vereine. Wie auch in anderen Dingen, müssen die Grundlagen erst einmal in einem Verein oder durch eine andere Person erlernt werden. Wie die Würfe und somit das Glück gesteuert werden können, darf etwas Übung.

Anfängerfehler beim Kegeln vermeiden 

Es ist von Vorteil, wenn es bereits von den ersten Übungen ab richtig erlernt wird, damit die Treffsicherheit stetig gesteigert werden kann. Dafür bietet es sich an, dass man sich von einem erfahrenen Spieler die Schritte zeigen lässt. Dabei sollte es im ersten Schritt um die richtige Bewegung und die Bewegungsabläufe gehen. Anschließend bietet es sich an, wenn man die Übungen alleine macht, zuerst einmal ohne Bahn. Erst wenn man ausreichend die Bewegung verinnerlicht hat, kein ein Schritt nach oben geschaltet werden. Der Punkt, welcher getroffen werden soll, sollte vor dem Wurf visualisiert werden. Dabei kann auch ein persönliches Ritual behilflich sein, wenn es um den Aufbau der Konzentration geht. Erst dann sollte die Kugel in die Hand genommen werden. Dabei ist es vorteilhaft, wenn man sich das richtige Halten der Kugel zeigen lässt, da nur so ein guter Wurf dabei herauskommen kann. Die Körperhaltung und Armhaltung vor und während der Kugelabgabe müssen dabei ebenfalls erlernt werden. Ellenbogen nach außen drehen, Hand öffnen, Kugel frei geben und im gleichen Zug die Kugel nach vorne schieben. Bei einem guten Wurf sollte die Kugel sanft aufsetzen und ruhig, aber gezielt zu den Kegeln gleiten. 

Techniken erlernen und üben 

Beim Erlernen der Technik geht es um den Anlauf, welcher viel Übung bedarf. Als Rechtshänder wird mit dem linken Fuß begannen. Dann rechter Fuß und der nächste Schritt wird als Ausfallschritt gemacht. Dabei wird der Oberkörper nach vorne gebeugt und die Kugel neben dem rechten Fuß mit Schwung und Schub nach vorne geschoben. Die Übung umfasst neben dem Bewegungsablauf auch die Länge, da nicht über die Linie übergetreten werden darf. Auch das Abfangen der Energie zum Schonen der Knie muss dabei ausprobiert werden. Anstelle übermäßiger Bewegungen sollte nach dem Wurf die Kugel mit den Augen verfolgt werden. Nur so kann der Wurf analysiert und Fehler beim nächsten Mal vermieden werden. Dies bedeutet auch, dass auf Schwingen der Arme verzichtet werden sollte, um die Konzentration aufrecht zu erhalten. Erst wenn man die Grundtechnik beherrscht, kann ein Schritt weiter gegangen und Richtungswürfe ausprobiert und geübt werden. Anspruchsvoll sind ebenso Kegelbilder, welche Können und teils auch Glück brauchen. Dabei ist es notwendig, dass die einzelnen Kegel gezielt abgeräumt werden, um das gewünscht Bild zu schaffe. Durch Bilder wie der Leuchtturm, großer Schuster oder Kackstuhl ist sicher, dass der Spaß und die Herausforderung dauerhaft erhalten bleiben. Auch wenn man die Kegelbilder beherrscht, bietet es sich an, dass man immer weiter übt und sich eventuell selbst Kegelbilder einfallen lässt, welche die Herausforderung noch weiter nach oben schrauben. 

Über Manuela

Mutter, Tierheimtierpflegerin, Hobbygärtnerin und leidenschaftliche Bloggerin u.a. auf www.meinhund24.de

Ein Kommentar

  1. Also mit den Tipps kann am nächsten Kegelabend fast nichts mehr schief gehen.
    Das mit dem schonen der Knie funktioniert bei mir aber leider sehr schlecht.

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