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Küchenplanung : Eine Küche zu planen ist nicht unbedingt einfach

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Küchenplanung leicht gemacht

Eine Küche zu planen ist eine echte Herausforderung. Es gibt sehr viel zu beachten, denn schließlich soll uns die Küche in der Regel über viele Jahre begleiten. Die Trends von morgen können wir heute noch nicht kennen, wohl aber einige sehr nützliche Grundregeln. Um das Optimum aus der zukünftigen Kochmeile herauszuholen, sollte man sich viel Zeit für eine gute Planung nehmen und im Idealfall einen erfahrenen Küchenplaner hinzuziehen. Wer seine Küche alleine gestalten möchte, der sollte einige wichtige Punkte beachten.

Die perfekte Küche

Die perfekte Küche dürfte für die meisten Menschen ein Traum bleiben. Es müssen zu viele Zugeständnisse gemacht werden, Zum Beispiel an den zur Verfügung stehenden Raum oder ein begrenztes Budget. Sparen ist gut, aber wer zu sehr auf den Geldbeutel achtet, der muss sehr viele Kompromisse machen. Es ist empfehlenswert, sich von Anfang an darüber im Klaren zu sein, dass eine neue Küche eine Investition in eine lange Zukunft sein sollte.

Welche Küche ist die Richtige?

Am Anfang der Planung sollten zunächst einige dringende Fragen beantwortet werden:
  • In welcher Lebenssituation befinde ich mich und stehen hier in der näheren Zukunft Veränderungen an?
  • Welche Nutzungsgewohnheiten habe ich? Koche ich zum Beispiel sehr gerne oder nutze ich doch lieber die Mikrowelle?
  • Welche Funktionen sind mir persönlich am Wichtigsten?

und der Punkt mit der höchsten Priorität:

  • wieviel Platz steht mir zur Verfügung und welche Möglichkeiten der Raumgestaltung bieten sich mir?

Erst, wenn man diese Fragen geklärt hat, sollte man sich über die Form der Küche, die farbliche Gestaltung und die Art der Oberflächen Gedanken machen. Auch bei einer professionellen Küchenberatung ist es von Vorteil, diese Punkte vorab geklärt zu haben. Je genauer die eigenen Vorstellungen sind, desto leichter fällt es, die Details auszuarbeiten.

Die fünf Funktionsbereiche

Eine Küche unterteilt sich in fünf Bereiche, deren Funktionen ineinander fließen sollten. Kurze Arbeitswege erleichtern den Alltag und sorgen für eine hohe Effizienz bei der Nutzung. Die Ansprüche, die eine gut durchdachte Küche erfüllen sollte sind:

  • Bevorraten
  • Aufbewahren
  • Vorbereiten
  • Zubereiten & Kochen
  • Reinigen & Entsorgen

Die Anordnung der einzelnen Arbeitsschritte sorgt für eine optimale Aufteilung. Um einen hohen Bedienkomfort zu gewährleisten, sollte man die obige Reihenfolge der einzelnen Zonen berücksichtigen.

Die Küche im Detail

Stauraum und Aufbewahrung:

Ein gut organisierter Stauraum ermöglicht den schnellen Zugriff auf die benötigten Zutaten, Töpfe, Pfannen und Co. In dieser Zone sollte auch der Kühlschrank platziert sein. Die Innenausstattungen der Schränke sind das „Herz“ einer Küche. Schränke mit einem Vollauszug sind hier von großem Vorteil. Insbesondere im Unterschrankbereich erleichtern sie nicht nur die Arbeit, sondern schonen auch den Rücken. Neben der klassischen Unterteilung in Oberschrank, Freiraum, Arbeitsplatte und Unterschrank empfiehlt es sich möglichst raumhohe Schränke mit einzuplanen. Sie sind ideal geeignet, um Vorräte einzulagern. Man sollte unbedingt darauf achten, dass die Schränke über leichtgängige Schwenk-, Dreh- oder Auszugsbeschläge verfügen. So erhält man Zugriff bis in den letzten Winkel.

Die Vorbereitungszone:

Damit die Speisen bequem zubereitet werden können, sollte ausreichend Arbeitsfläche zur Verfügung stehen. Arbeitszentren und Arbeitsflächen sollten der eigenen Ergonomie angepasst sein. Damit die Zubereitung der Speisen bequem von statten gehen kann, ist eine möglichst große Arbeitsfläche erforderlich. Unterschränke und Schubladen in diesem Bereich sollten nach Möglichkeit nützliche Helfer für die Vorbereitung beinhalten. Wer dafür Sorge trägt, dass Messer, Schneidebrett und andere Küchengeräte in der unmittelbaren Nähe der Vorbereitungszone untergebracht sind, wird durch effiziente Arbeitsmöglichkeiten belohnt. Auch Gewürze und häufig benötigte Zutaten sollten sich in greifbarer Nähe befinden.

Kochen und Zubereiten:

Kochfeld, Backofen und Dunstabzugshaube sind der zentrale Punkt einer Küche. Neben häufig benötigten Küchengeräten sollten sich Töpfe, Pfannen und Kochbesteck in gut erreichbarer Nähe befinden. Mit in Reichweite gelagerten Würzmitteln und anderen Zutaten kann man sich die Arbeit zusätzlich erleichtern.

Das Aufräumen

Aufräumen ist immer lästig. Daher ist es empfehlenswert insbesondere bei dieser Zone einen Augenmerk auf Funktionalität zu legen. Spüle und Spülmaschine sollten sich in unmittelbarer Nähe zu der Aufbewahrungszone befinden, damit Pfannen, Töpfe und Besteck nach der Reinigung ohne lange Wege an ihrem Platz verstaut werden können. In den Schubladen und Schränken im Bereich Aufräumen lagert man idealerweise Putzzubehör, Müllbeutel und ähnliche Dinge.

Energiesparen

Statistiken belegen, dass ein Drittel des Stromverbrauchs zu Lasten von Küchengeräten geht. Wer beim Kauf der Geräte darauf achtet, dass diese energie- und wassersparend sind, wird durch Ersparnisse bei der jährlichen Abrechnung der Energielieferanten belohnt.

Küchenmodule

Eine Küche begleitet oft durch verschiedene Lebensphasen. Die Küchenmöbeldesigner haben darauf reagiert und präsentieren neue Lösungen in Form von flexiblen Modulen und Systemwänden. Das eröffnet neue Möglichkeiten, die man in die Planung seiner Küche einbeziehen sollte. Eine Küche sollte jedem Nutzer „auf den Leib geschnitten“ sein. Mehr hilfreiche Tipps findet man bei kuechen-quelle.de.

Über Manuela

Mutter, Tierheimtierpflegerin, Hobbygärtnerin und leidenschaftliche Bloggerin u.a. auf www.meinhund24.de

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