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Torrent – Eigene und günstige Seedbox mieten

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Hingegen vieler Vorurteile ist der Up- und Download über sogenannte Torrents auch für legale Dateien interessant

Sicherlich ist vielen Internetbenutzern das Wort Torrent ein Begriff.
Ein sogenannter Torrent ist eine Datei, in der Hostname, sowie die Dateinamen und diverse Checksummen gespeichert sind.

Lädt man etwas über einen Torrenttracker herunter, ist es Sinn der Sache, diese Dateien auch zeitgleich ebenfalls anzubieten.

Bei Größeren Dateien ist die heimische Internetleitung schnell an ihre Grenze gebracht, sodass das Teilen der Dateien einige Zeit in Anspruch nehmen kann.
Es gibt allerdings weitere, interessante Möglichkeiten, den Up- und Download der Torrents außerhalb der eigenen vier Wände durchzuführen. Mit einer sogenannten Seedbox.

Was ist eine Seedbox?

Eine Seedbox ist im Grunde nichts weiteres als ein vServer oder Rootserver, auf dem ein Torrentclient wie zum Beispiel rTorrent, Transmission oder Deluge installiert ist.

Viele Anbieter, die häufig im Ausland ansässig sind, bieten den Nutzern mehrere Pakete zur Auswahl. Diese Pakte unterscheiden sich anhand der Größe des Festplattenvolumens, der Anbindung an das Internet, sowie des verfügbaren Traffics (Ein- und Ausgehender Datenverkehr)

Sollten Sie an einer Seedbox interessiert sein, so sollten Sie auf folgende Angaben achten:

  • Achten Sie darauf, möglichst viel Festplattenspeicher zu besitzen. Es gibt nichts ärgerlicheres, als schnell an die Volumengrenze zu stoßen
  • Interessant sind Angebote, die eine Gbit-Anbindung besitzen und so Datentransferraten von über 100 Megabyte im Download, sowie im Upload bereitzustellen. Dies sind enorme Geschwindigkeiten, die der heimischen Internetleitung haushoch überlegen sind
  • Empfehlenswert sind Tarife, die keine Trafficbegrenzung aufweisen. Sie können also so viel Datenverkehr verursachen, wie Sie möchten
  • Achten Sie darauf, dass der Server sich möglichst nicht in Deutschland befindet. Die Niederlande, Osteuropa, sowie Großbritannien sind meistens eine gute Wahl

Sobald Sie einen geeigneten Anbieter gefunden haben, können Sie meistens auswählen, welches Programm Sie nutzen wollen. Hierbei sollten Sie darauf achten, ob Ihr Tracker diese Programme auch unterstützt.

Empfehlenswert finde ich rTorrent und Transmission. Bei letzterem gibt es aber, soweit mir bekannt ist, keine Möglichkeit eigene Torrents zu erstellen, weshalb rTorrent die erste Wahl sein sollte.

In der Regel erhalten Sie kurz nach dem Kauf bereits automatisch die Zugangsdaten zu Ihrer Seedbox. Sie können sich entweder direkt einloggen, FTP-Zugang oder SSH benutzen.

Sobald Sie in Ihrer Seedbox eingeloggt sind, erscheint die Benutzeroberfläche des Torrentclients, bei dem Sie zunächst diverse Einstellungen vornehmen können.

Ist alles fertig konfiguriert, kann es also auch schon direkt losgehen.

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Seedbox-Anbietern:

  • superseedbox.co.uk
  • dentoo.info/shop/
  • yourseedbox.com
  • seed.st
  • seedmonster.net/semi.html
  • fibrenetworks.org
  • seedboxhosting.com/get-a-seedbox
  • ultraseedbox.com
  • whatbox.ca
  • rapidleechhost.com
  • seedbox.cc
  • dediseedbox.com
  • seedmybox.com
  • feralhosting.com/pricing
  • seedstorm.com
  • seedhost.eu
  • xohost.co.uk
  • seedunlimited.com
Sind Sie mit der Konfiguration und Absicherung eines eigenen Servers vertraut, so können Sie natürlich auch einen herkömmlichen vServer oder Rootserver mieten und diesen entsprechend einrichten. Preislich dürften Sie dabei sogar etwas Geld sparen.

 

 

Über Manuela

Mutter, Tierheimtierpflegerin, Hobbygärtnerin und leidenschaftliche Bloggerin u.a. auf www.meinhund24.de

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