Wasserbett – Vor- und Nachteile

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Das Wasserbett verspricht erholsames Schlafen, ohne Druck auszuüben. Diese Vor- und Nachteile bringt ein Wasserbett mit sich.

Wasserbett Vorteile Nachteile

Wissenswertes über das Wasserbett

Wasserbetten bestehen aus einer mit Wasser gefüllten Matratze, die beheizt werden kann. Diese Wassermatratze liegt entweder in einem Holzrahmen oder ist in einer Wanne aus Schaumstoff eingebettet.

Mit der Heizung lässt sich die Matratze zum Einschlafen aufheizen. Das Wasser hält die Wärme recht gut, sodass das Bett über Nacht nur leicht abkühlt.

Wasserbetten gibt es wie normale Matratzen in verschiedenen Härtegraden. Auch die Nachschwingzeit einer Wasserbett Matratze ist variabel.

Die Lebensdauer eines Wasserbetts ist abhängig von der Qualität und kann bis zu 12 Jahre betragen.

Vorteile von Wasserbetten

Der größte Vorteil eines Wasserbetts ist der Liegekomfort. Das flexible Bett stützt leicht den Körper, ohne dass dabei Druckpunkte entstehen. Deshalb wird es bereits seit vielen Jahren Menschen empfohlen, die unter Rücken- und Gelenkproblemen leiden und deshalb Schlafprobleme haben.

Wer sich abends beim Einschlafen in normalen Betten von links nach rechts wälzt, kommt in einem Wasserbett meist besser zurecht. Das leichte Schwingen ist beruhigend. Es ist nicht nötig, erst die angenehmste Liegeposition zu finden und auch die Möglichkeit des Heizens hat großen Einfluss auf das schnelle Einschlafen.

Ein Wasserbett ist sehr hygienisch, weil es lediglich eine textile Auflage hat. Schweiß und Hautschuppen können nicht in eine mit Wasser gefüllte Matratze eindringen und auch Milben sind bei einem Wasserbett kein Problem.

Nachteile von Wasserbetten

Gute Wasserbetten sind im Vergleich zu einem normalen, durchschnittlichen Bett teurer. Man sollte nicht am falschen Ende sparen, weil nur Wasserbetten guter Qualität lang halten und es für diese auch Ersatzteile gibt. Dennoch gibt es inzwischen Hersteller, die direkt verkaufen und mit fairen Preisen punkten (z. B. Silvano Wasserbetten). Zu den hohen Anschaffungskosten kommen noch die laufenden Stromkosten, die aber bei modernen Betten deutlich unter 100 Euro im Jahr liegen.

Ein weiterer Nachteil ist das Gewicht eines Wasserbetts. Ein normales Bett lässt sich spontan verschieben. Das ist bei einem gefüllten Wasserbett nicht mehr so einfach möglich. Die Bodentragkraft ist dagegen das geringere Problem. Natürlich sollte geprüft werden, wo das Bett stehen soll und kann, doch dass der Boden durchbricht ist unwahrscheinlich.

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