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Weine aus der Schweiz – Genießertipps

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Wahre Weinkenner lassen sich schon seit Jahrzehnten von den vielfältigen Sorten aus der Schweiz überzeugen. Während die traditionellen Weintrinker oft eher zu den italienischen oder französischen Weinen und den herkömmlichen Rebsorten greifen, lassen sich besonders Sommeliers großer Hotels und Sterne Restaurants auch einmal von anderen europäischen Weingebieten inspirieren.

In Sachen Anbaugebiet liegt besonders das Schweitzer Alpenland ganz vorne auf der Liste. Hier herrscht in der Region um den Genfer See aber auch im Kanton Zürich oder Zug ein perfektes mediterranes Klima, was den Weinsorten einen langen und geduldigen Reifeprozess ermöglicht. Besonders begehrt im Anbau sind die kleinen aber um die Schweitzer Alpenseen weit verbreiteten Hangsteillagen. Der hier vorhandene Boden besteht meist aus einer Torf und Schiefermischung, der den Weinen eine charakteristisch aromatische Note verleiht. Die Hänge verfügen meist über einen Steilheitsgrad von bis zu 40 Prozent und lassen sich deshalb nur mit speziellen Ernteanlagen und Maschinen bewirtschaften. Hier liegt viel Handarbeit und traditioneller Weinbau in der Flasche.

Der Genver See in der Schweiz

Der Genver See in der Schweiz

In Sachen Rebsorten gibt es in der Schweiz einige experimentierfreudige Weinbauern, die es sich zum Geschäft gemacht haben in der ganzen Weinwelt von Californien bis Süd Afrika nach den neusten Rebsorten zu suchen und in kleinen Chargen interessante und meist preisgekrönte Weine Weiß-, Rot- und Roseweine hervor zu bringen. Ansonsten überwiegen die klassischen Rebsorten auch auf dem Schweizer Markt. Merlot, Chardonnay, Grauburgunder und Rißling fühlen sich hier besonders auf Grund der mediterranen Lage, des sonnigen Wetters und guten Bedingen der Böden genauso heimisch wie in Südfrankreich.

Trotz all dem liegen besonders auf Grund der Lage der Weinanbaugebiete im Süden der Schweiz im bergigen Drei Seen Land die Erträge der Weinwirtschaft an den steilen Berghängen mit Südlage deutlich hinter denen der italienischen Toskana oder den französischen Süden. Hier hat man sich schwerpunktmäßig besonders auf den heimischen Markt fokussiert und weniger auf den Export. So werden nur zwei Prozent der Schweizer Weinproduktion weltweit exportiert und verkauft.

Der wohl größte Grund dafür sind die in der Schweiz etwa doppelt so hohen Produktionskosten. So gibt es einen passablen Schweizer Qualitätswein schon einmal für 15 Euro. Wer hingegen alternativ einen Wein aus der Schweiz wählen möchte, der den höchsten Qualitätsstandards entspricht findet sich schnell in der Region der 30 Euro plus Weine wieder.

Über Manuela

Mutter, Tierheimtierpflegerin, Hobbygärtnerin und leidenschaftliche Bloggerin u.a. auf www.meinhund24.de

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