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Wie hoch sind die Kosten fürs Altersheim?

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Durch die laufenden Kosten, den Lebensunterhalt und die hohen Mieten sind oftmals beide Eheleute oder Partner gezwungen einer Arbeit nachzugehen. Da ist es sehr schwer seine Eltern bei sich oder in der elterlichen Wohnung zu pflegen und zu versorgen. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn sie aus geistigen oder körperlichen Gründen nicht mehr die Eigenversorgung bewältigen können. In den Mehrgenerationenhäusern, die es mittlerweile nur noch in sehr ländlichen Regionen gibt, wird die Pflege auch heute noch so lange wie möglich durch die eigene Familie gestemmt. Daher ist es sehr wichtig, dass man sich frühzeitig über die Kosten der Altersheime informiert und wie diese verringert werden können.

Höhe der Kosten des Altersheims

Wer auf Grund der Karriere oder aus anderen Gründen sich nicht um die eigenen Eltern können kann oder will, kommt meist lieber für die Kosten auf, die durch ein Altersheim entstehen. Finanziell ist zu berücksichtigen, dass nicht nur durch die Unterbringung in einem Altersheim sondern auch bei der Pflege in den eigenen vier Wänden Kosten entstehen. Wer selbst am Minimum lebt, kann dafür nicht auch noch aufkommen. Während die Kosten selbst getragen werden müssen, übernimmt in diesem Falle die Kosten für das Heim der Staat. Zuerst werden allerdings die finanziellen Mittel der Patienten überprüft und aufgebraucht. Übernimmt nach Prüfung das Sozialamt die Kosten für das Altersheim werden sogar 100 Euro als Taschengeld Monat für Monat der entsprechenden Person zugestanden. Sollten die Kosten nicht selbst bestritten werden können, kann eine Pflegestufe sehr hilfreich sein, da dadurch ein Teil, entsprechend der Pflegestufe, von der Pflegekasse übernommen wird.

Pflegestufen – Verschiedene Kostenfaktoren

Beim Erlangen der Pflegestufe kann einiges durch einen Daueraufenthalt erreicht werden, wenn zusätzlich die Begründung/ Krankheit genannt wird. Ob in den eigenen vier Wänden oder in einem Heim, letztendlich entscheidet der Medizinische Dienst, der im Auftrag der Pflegekassen arbeitet, ob und welche Pflegestufe gegeben ist. Dies ergibt sich durch die Dinge, bei denen die ältere Person Hilfe benötigt und wie viel Zeit dadurch in Anspruch genommen wird. Ob Essen, Duschen oder andere Dinge des täglichen Lebens, je mehr Hilfe benötigt wird, desto einfacher kann eine Pflegestufe erreicht werden. Durch die Protokolle, die die Mitarbeiter des Alters- und Pflegeheimes über jede einzelne Person erstellen muss, kann die Prüfung schneller erfolgen. Neben den drei Hauptpflegestufen gibt es mittlerweile auch die Stufe 0, bei der ebenfalls Kosten übernommen werden. Je höher die Einstufung, umso höher fällt der Zuschuss durch die Pflegekassen aus.

Kosten für einen Heimplatz

Bei der Überprüfung für die Heimkosten, werden auch die finanziellen Mittel der Angehörigen überprüft. Dabei kann es sein, dass zumindest ein Teil von diesen zu tragen ist. Die konkreten Heimkosten sind von der Lage und Ausstattung abhängig. Vor allem in Städten sind die Plätze sehr rar und entsprechend teuer. Krankenkassen verfügen über zahlreiche Informationen und stellen daher eine gute Hilfe bei der Entscheidung dar.

Die Wahl des richtigen Pflegeheimes

Neben dem Kostenfaktor ist es natürlich auch wichtig, ein passendes Pflegeheim zu finden. Tipps, die die Suche erleichtern, finden Sie in folgendem Artikel.

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Über Manuela

Mutter, Tierheimtierpflegerin, Hobbygärtnerin und leidenschaftliche Bloggerin u.a. auf www.meinhund24.de

Ein Kommentar

  1. Anja Zimmermann

    Man sollte sich bei der Wahl des Pflegeheims auf alle Fälle viel Zeit lassen und auch mal einen Spontanbesuch, also ohne Vorankündigung machen. Da kann man dann schon viel einfacher hinter die Kulissen schauen.

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